Freitag, 31 August 2018

Höhenkontrolle der Löffelschneide mit Nedo

Höhenkontrolle der Löffelschneide mit Nedo

Nedo hat einen Laserempfänger speziell für Bagger entwickelt, der mit Magneten am Baggerstiel befestigt, so dass er für die Fahrzeugführenden gut sichtbar ist. So ist beim Ausmessen der genauen Aushubtiefe bei Erdarbeiten keine zweite Person erforderlich.

Rotationslaser spielen beim Ausmessen der genauen Aushubtiefe bei Erdarbeiten eine entscheidende Rolle. In den meisten Fällen erfordern sie allerdings eine zusätzliche Person in der Baugrube, die das Ablesen des Lasers übernimmt und die Baggerschaufel entsprechend dirigiert. Dies bedeutet einen erhöhten Personalaufwand und birgt auch die Gefahr von Verständigungsfehlern. Um diesen Aufwand zu reduzieren und das exakte Graben zu erleichtern, hat die Nedo GmbH einen Laserempfänger speziell für Bagger entwickelt.

Der Acceptor-M wird mit Magneten am Baggerstiel befestigt. In Kombination mit dem Nedo Rotationslaser Primus² H2N+ wird die relative Höhe der Löffelschneide in Echtzeit ermittelt und verschiedenfarbige LED-Symbole am Acceptor-M zeigen an, ob sich die Löffelschneide über, unter oder auf der Nulllinie befindet, so dass ihre Position unmittelbar korrigiert werden kann. Optional kann die optische Anzeige durch Tonsignale unterstützt werden. Die Genauigkeit lässt sich je nach Bedarf in drei Stufen auf ±4, ±8 oder ±12 mm einstellen. Mittels integrierter Neigungskompensation ermittelt das System selbst bei einer Stielneigung von bis zu 30° die Höhenwerte exakt..

Der Rotationslaser Primus² H2N+ verfügt über eine automatische Selbstnivellierung, die während des Betriebs permanent überprüft, ob die Neigung beziehungsweise Horizontierung dem gewünschten Wert entsprechen und stellt den Laser bei Abweichungen automatisch nach. Bei starken Erschütterungen stoppt die integrierte Höhenkontrolle den Laser, um Messfehler zu vermeiden. Dadurch liegt die Nivelliergenauigkeit des Primus² H2N bei ± 0,5 mm pro 10 m Entfernung und ± 0,015 Prozent in beiden Neigungsachsen. Die Reichweite des Lasers beträgt bis zu 700 m, um ein weitgehend unterbrechungsfreies Arbeiten sicher zu stellen. In Kombination mit dem Acceptor-M reduziert der Rotationslaser somit den Zeitaufwand bei Aushubarbeiten und gewährleistet einen sicheren Ablauf, da sich keine Person zum Einweisen im Schwenkbereich befindet.

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