Dienstag, 12 Juni 2018

Die Cat-Plattform-Technologie im Einsatz

Die Cat-Plattform-Technologie im Einsatz

Caterpillar verfolgt bei den Baggern der neuen Generation erstmals eine Plattform-Strategie. Carl Pioch, Geschäftsführender Gesellschafter und Firmeninhaber von Michel Bau aus investierte in den ersten Cat-Kettenbagger 320 in Deutschland und in einen Radlader 950GC.

Der Cat 320 kommt erstmals ohne Buchstaben aus und ist auf Leistung getrimmt, die bei Michel Bau auf Erdbaustellen und im Bereich Umweltsanierung zum Tragen kommen soll. Dagegen steht der 950GC (General Construction) für eine Basisversion, die für einfache bis mittelschwere Anwendungen konzipiert ist und bei dem Bauunternehmen für einen unregelmäßigen Einsatz auf dem Lagerplatz im Umschlag von Schüttgütern vorgesehen ist.

Die Cat-Kettenbagger der neuen Generation nutzen die gleiche, für weitere Typen ausgelegte Entwicklungs- und Produktionsplattform, um Entwicklungszeit und -kosten zu senken sowie Fertigungsaufwand und Lagerhaltung für Ersatzteile zu reduzieren. Ein Beispiel: Gab es etwa früher 16 verschiedene Fahrerkabinen bei den Kettenbaggern, sind es bei der neuen 300er-Modellreihe heute nur noch drei. Auch die Zahl der Luftfilter ging von 15 auf drei zurück.

Stark angestiegen sind dagegen die Einstellmöglichkeiten, die dem Fahrer an der neuen Baggergeneration zur Verfügung stehen. Frank Kranich von der Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik übernahm die Geräteeinweisung vor der Inbetriebnahme des 22 Tonnen schweren Geräts und erklärte dem Fahrer von Michel Bau vor Ort, was es alles für neue Features gibt und wie die Maschine einzustellen ist.
Kettenbagger der Serie 300 sollen mit 45 Prozent mehr Fahrer-Effizienz, 25 Prozent geringerem Spritverbrauch und 15 Prozent niedrigeren Wartungskosten arbeiten, versprechen die Entwicklungsingenieure von Caterpillar. „Ob diese Werte der Praxis standhalten, werden wir sehen, wenn wir mit der Baumaschine unter realen Bedingungen arbeiten. Das muss sich alles erst noch einspielen. Hierzu können wir erst in ein paar Wochen genaue Aussagen treffen, wenn Erfahrungen damit vorliegen“, so Pioch.

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Heft 06/2018
vom 25.05.2018

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