Dienstag, 26 September 2017

Neue Regierung, neues Glück?

Neue Regierung, neues Glück?

Das Baugewerbe fordert ein starkes Ministerium für Bau und Infrastruktur. Gefordert werden unter anderem mehr Wettbewerb, sichere Arbeitsplätze, Wiedereinführung der Meisterpflicht und die steuerliche Förderung des Wohnungsbaus.

 

„Nach der Bundestagswahl ist es nun an der Zeit, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen.“ Sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes heute in Berlin. „Das Bauen von Wohnungen und die Ertüchtigung der digitalen Infrastruktur sowie der Verkehrsinfrastruktur sind Zukunftsaufgaben, die nach der Bundestagswahl anstehen und umgehend angepackt werden müssen. Die Trennung von Bau und Verkehr in zwei Ministerien war ein Fehler. Wir fordern daher ein starkes Ministerium für Bau und Infrastruktur für schnellere Abstimmungsprozesse und zügigen Baubeginn.“

Weitere Forderungen des Baugewerbes sind die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den Bauberufen für mehr Qualität und Verbraucherschutz, die steuerliche Förderung des Wohnungsbaus und der energetischen Gebäudesanierung für mehr private Investitionen und Klimaschutz und der Verzicht auf die Blaue Plakette für Baufahrzeuge für bezahlbaren Wohnraum in den Innenstädten. Für die Verkehrsinfrastruktur fordert das Baugewerbe den vollständigen Verzicht auf ÖPP beim Ausbau von Straßen, Bahnen und Wasserstraßen sowie langfristig hohe Investitionen in die Verkehrswege für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Baugewerbe setzt sich für Wettbewerb und sichere Arbeitsplätze ein, dazu bedarf es einer effektiven Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Pakleppa: „Wir appellieren an die Parteien, diese zentralen Anliegen bei den Koalitionsverhandlungen zu berücksichtigen.“

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