Donnerstag, 12 Oktober 2017

Emissionsfrei arbeiten im Recycling

Emissionsfrei arbeiten im Recycling

Die Becker & Brügesch Entsorgungs GmbH in Bremen setzt auf den Elektroradlader WL20e von Wacker Neuson. Er überzeugt durch null Abgas- und sehr geringe Geräuschemissionen.

Die Becker & Brügesch Entsorgungs GmbH benötigte einen Radlader für den Einsatz in der Kunststoffverwertung und Aktenvernichtung. „Als feststand, dass wir einen neuen Radlader anschaffen würden, standen wir vor der Frage nach der Art des Antriebs“, erinnert sich Thomas Leschke, Geschäftsführer des Unternehmens. „Sollten wir wie gehabt auf den konventionellen Dieselmotor setzen oder uns mit dem in der Branche noch relativ neuen Thema der Elektromobilität auseinandersetzten?“ Geschäftsführer Thomas Leschke und Betriebsleiter Thomas Büttner machten sich auf die Suche nach einem Partner mit Erfahrung im Bereich alternative Antriebe bei Baumaschinen. So kamen sie mit Wacker Neuson in Kontakt.

Die emissionsfreien Lösungen von Wacker Neuson stehen für besonderen Bediener- und Umweltschutz ohne Einbußen in der Leistung. Mit der zero-emission-Serie bietet Wacker Neuson seinen Kunden die Möglichkeit, vollkommen emissionsfrei zu arbeiten. Die Einführung des dual power-Baggers im Jahr 2014 war der Auftakt im Bereich der alternativen Antriebstechnologien. Seitdem hat Wacker Neuson zwei Akkustampfer, den batteriebetriebenen Radlader WL20e sowie den Kettendumper DT10e vorgestellt. Kein anderer Hersteller bietet ein so umfassendes Sortiment an elektrisch betriebenen Baumaschinen und -geräten an. Schon heute bewähren sich diese Maschinen im Praxiseinsatz. Ziel ist es, in absehbarer Zeit in jeder Produktgruppe eine echte Alternative als emissionsfreie Lösung anzubieten.

„Mit unseren Verwertungsdienstleistungen unterstützen wir unsere Kunden in ihrem Bestreben um nachhaltiges Wirtschaften und Schonung natürlicher Ressourcen“, so Thomas Leschke. „Aber auch im eigenen Unternehmen sind wir stets bestrebt, Energieverbräuche zu senken und CO₂-Emissionen zu reduzieren. So lag es nah, den in unserem Betrieb bezogenen Strom aus 100 Prozent regenerativen Energiequellen nicht allein für unsere stationären Anlagen zu nutzen. Mit unserem ersten elektrisch betriebenen Radlader WL20e streben wir sowohl einen verbesserten Umweltschutz, als auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit gegenüber einem dieselbetriebenen Gerät an.“

Ein Praxistest im laufenden Tagesbetrieb durch mehrere Mitarbeiter des Unternehmens gab den entscheidenden Impuls, denn der Radlader WL20e konnte einige Erwartungen deutlich übertreffen. „Unsere Mitarbeiter waren überrascht von der enormen Schub- und Hubleistung des Elektroradladers“, sagt Betriebsleiter Thomas Büttner. „Die Umgewöhnung der Fahrer auf einen Radlader mit E-Antrieb war gar kein Problem und das Fehlen der Motorgeräusche und Abgase wurde von allen Bedienern als äußerst positiv empfunden.“

Genau das zeichnet den Radlader WL20e aus: Die Leistungsparameter der kompakten, batteriebetriebenen Maschine entsprechen denen des dieselbetriebenen Radladers. Gleichzeitig profitieren die Fahrer und ihre Umgebung jedoch vom Vorteil der Emissionsfreiheit. In einigen Punkten, wie beispielsweise der Kipplast, kann der Elektroradlader das konventionelle Modell sogar übertreffen. Zwei getrennte Elektromotoren, für den Fahrantrieb und für die Arbeitshydraulik, sorgen dafür, dass der Energieverbrauch minimiert wird. Ist der Akku vollständig aufgeladen, kann mit dem Radlader ein Arbeitseinsatz von bis zu fünf Stunden erfolgen – genug Zeit für typische Anwendungen wie das Laden und Transportieren von Gütern über kurze Strecken.

Im Recyclingbetrieb bei Becker & Brügesch kommt der Radlader in teilgeschlossenen Hallen zum Einsatz, wo Lärm- und Abgasemissionen die Mitarbeiter verstärkt belasten würden. Auch hier zahlt sich der emissionsfreie Betrieb aus. Doch dem Unternehmen geht es um mehr: Getreu seines Mottos „Moderne Umweltdienstleistungen nach Maß“ trägt Becker & Brügesch zu nachhaltigem Wirtschaften bei. Denn wer Abfall effektiv verwertet, schont die Ressourcen und damit die Umwelt.

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Heft 10/2017
vom 25.09.2017

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